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Stand: 8/2017

Feedback unserer Kursanten:


Dem Asthma davon laufen!

Seit ich denken kann habe ich Asthma Bronchiale. Mal mehr, mal weniger, aber es ist immer präsent. Sport hat mir meistens Freunde gemacht, allerdings blieb auch immer die Angst vor einer möglichen Atemnot, welche mich in der Vergangenheit schon ein paar Mal unfreiwillig ins Krankenhaus gebracht hat.
Mit Beginn meines Studiums in Lüneburg wurden meine sportlichen Aktivitäten immer weniger und ich merkte richtig, wie mein Asthma begann mich vermehrt zu beeinträchtigen.
Irgendwann wurde ich nervös und schwor mir, mich um eine Sportart zu kümmern, die mir, meinem Körper und meinem Asthma gut tun würde. Im Rahmen meiner Recherche stieß ich auf das LLH (Laufen Lüneburger Heide) und fühlte mich direkt vom Anfängerkursus angesprochen. Endlich gab es die Möglichkeit, von Null anzufangen und sich langsam an ein Sportpensum zu gewöhnen. Der Kurs startete im September 2014, und es wurde von Woche zu Woche dunkler und kälter, wenn wir abends unsere Laufeinheiten hatten. Mir persönlich gefiel die Dunkelheit, so konnte niemand meinen roten kopf sehen. Da der Kurs bis in den Dezember hineinreichte, machte ich mir Sorgen wegen meines Asthmas, so ich in der  Vergangenheit häufig Atemprobleme hatte (insbesondere bei Anstrengung), wenn die Temperaturen sehr niedrig waren. Vor dem Training griff ich jedes Mal zum Asthmaspray um meine Bronchien für die Belastung zu erweitern und teilweise musste ich es auch während des einstündigen Trainings noch ein zweites Mal benutzen. So konnte ich beim Training meistens problemlos atmen, aber immer mit kleiner Hilfe. Das sportliche Pensum steigerte sich ganz langsam von Woche zu Woche und so konnte ich nach anfänglichen zwei Minuten am Stück bald zehn bis 15 Minuten laufen.
Inzwischen laufe ich seit neun Monaten im Rahmen von LLH-Kursen und schaffe gut eine Stunde am Stück zu laufen. Meine Kondition, mein Tempo und meine Motivation haben in den letzten Monaten bedeutend zugenommen, und ich freue mich jeden tag über meinen Fortschritte. Inzwischen komme ich vor und beim Training komplett ohne Asthmaspray aus und habe es nur noch für den Notfall dabei. Ich hätte am Anfang echt nicht gedacht, dass das Laufen eine so essentielle Verbesserung erzielen könnte und ich bin mehr als zufrieden, damit angefangen zu haben. Im Team und mit einem so tollen Kursusleiter (Rüdiger Carlberg) konnte meine Leistung super gesteigert werden, und ich konnte einen wichtigen Beitrag für meine Gesundheit leisten.
Rückblickend kann ich nur empfehlen, sich seinem Asthma zu stellen und die eigene Fitness im Rahmen von Ausdauersport zu erhöhen. Für mich ist es die beste Medizin gewesen und ich werde alles dafür tun, am Ball zu bleiben.

Hanna Schnell, 26. 8. 2015


Ich und Laufen: zwei Welten prallen aufeinander

Da ich seit über 25 Jahren an Migräne leide, sämtliche Therapien eher erfolglos blieben, wollte ich mich einmal wieder im UK Eppendorf vorstellen, um eventuell neue Behandlungsmethoden kennen zu lernen. Ein junger Arzt meinte, dass ich einen Ausdauersport machen solle: Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Na toll, alles nicht so ganz meine Sportarten; nun wollte ich es aber doch nicht so ganz unversucht lassen. Laufen passte noch am besten in meinen Tagesplan, da ich sowieso jeden Tag mit dem Hund gehe, kann ich ja auch laufen. Gesagt, getan; neue Laufschuhe gekauft und ab ging es: drei Mal die Woche bin ich gelaufen.
Früher hatte ich etwa 2 Mal im Monat jeweils 3 Tage Migräne, nach dem Laufen hat sich hier sowohl die Häufigkeit, als auch die Intensität deutlich verbessert.
Letztes Jahr nahm eine Freundin nach einem Laufkurs beim LLH (Lauftherapienzentrum Lüneburger Heide) das erste Mal beim Halbmarathon in Hamburg teil. Wir haben viel über das Laufen geredet und ich habe sie bewundert, wie man 21,1 km durchlaufen kann. Darauf meinte sie, dass ich das auch schaffen würde, ich solle ab Frühjahr doch beim nächsten Laufkurs mitmachen und dann den Halbmarathon 2013 in Hamburg laufen. Klar, ein Jahr im Voraus sagt sich das mal ganz einfach und schnell.
Doch dann kam Februar und der neue Laufkurs begann. Während der ersten Runde im Wilscher Bruch fragte ich mich, was ich die zwei Jahre vorher gemacht habe: ich dachte ich breche zusammen und nach den 7,5km war der Freitagabend für mich gelaufen.
Wir bekamen von unserem Trainer Rüdiger den allgemeinen Laufplan, es ging nur um die reine Laufzeit, egal bei welchem Tempo. Die Leute in der Gruppe waren nett, es folgte mein erster 10 km Lauf in Timmendorf und der Deichlauf in Winsen, so blieb ich am Ball und bekam ganz schnell eine bessere Kondition.
8 Wochen vor dem Hella Halbmarathon im Juni bekam jeder von uns seinen individuellen Trainingsplan, Maximalpuls und Ruhepuls wurden mit einbezogen. Wow, 3-4 Mal die Woche laufen, sonntags immer 90 oder 120 Minuten lang. Auch hier habe ich mich durchgekämpft, häufig sind wir in der Gruppe gelaufen, manchmal aber auch alleine. Irgendwann kam er dann, der Einbruch, dass ich keine Lust mehr hatte, alles tat weh: der Knöchel, dann die Hüfte, der Oberschenkel. Aber Aufgeben nach so langen Trainingseinheiten, nein, das kam für mich nicht in Frage. Jetzt wollte ich auch meinen ersten Halbmarathon laufen.
Ich hatte ein Ziel: ankommen und im Hinterkopf vielleicht unter 2 ½ Stunden, meinen Söhnen war wichtig, dass ich nicht als letzte durchs Ziel laufe.
Dann kam er: Sonntag, der 23.Juni 2013. Rüdiger lief die ganze Zeit bei mir und hat mich einfach wunderbar gecoacht. 21,1 km sind verdammt lang, aber zu schaffen. Zum Ende der Strecke rief ein anderer Läufer: Los, das schafft Ihr: der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt.
Ich bin dann bei 2:28 ins Ziel gekommen und nach mir noch viele, viele weitere Läufer.
Ich weiß aber auch, dass ich das nicht ohne den Trainer und die Gruppe in der Vorbereitung geschafft hätte. Auch wenn es Freitagnachmittags ein Aufraffen war, habe ich es immer gemacht, weil dort in Lüneburg nette Leute zum Laufen waren.
Danke Euch allen für dieses Erlebnis!!
Ach ja, was für mich noch eine viel größere Bedeutung hat: ich hatte in diesem Jahr erst zwei Migräneanfälle (wir haben Ende Juni!!).

Ich werde dem Laufen auf jeden Fall treu bleiben.

Heidi Schildt (Jahrgang 1969) , den 26.06.2013


Wandern geht leichter – wie Laufen mir geholfen hat

Am 13. Februar 2010 änderte sich mein Leben völlig. Nach einer Synkope oder Vorhofflimmern mit anschließendem Herzrasen, verbunden mit Todesangst kam ich notfallmäßig ins Krankenhaus. Mit der Diagnose: „Panikattacke“ und den Worten: „Tun sie mal was für sich.“ wurde ich wieder entlassen.
Da immer mal wieder Herzrhythmusstörungen auftraten, kardiologisch aber alles o.k. war, bekam ich dann Betablocker.
Eine beim Kliniklabor festgestellte Hyperthyreose führte zur Schilddrüsendiagnostik mit der Enddiagnose „multifokales Schilddrüsenadenom“, das im März mit einer Radiojodtherapie behandelt wurde. Die Angst blieb und es kam immer wieder zu Panikattacken, so dass ich schließlich Psychopharmaka eingenommen habe. Mit den „Pillen“ ging es ganz gut, aber ohne war ich schließlich nicht mehr in der Lage zur Arbeit zu fahren. Auch die Bereitschaftsdienste in der Klinik waren die Hölle.
Nach einem Seminar zur Stressbewältigung meines Berufsverbandes für technische Assistenten in der Medizin im Mai 2011 wurde mir klar, dass ich ohne Hilfe die Angst nicht überwinden können würde. Im Sommer kam dann meine Freundin auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, bei der AOK einen Laufkursus zu machen. Ich sagte sofort zu, weil ich das schon immer vorhatte und Laufen in einer Gruppe Spaß macht.
Im August stellte mein Neurologe die Diagnose beginnendes „Burn Out Syndrom“ mit einer Angststörung und verordnete mir eine Verhaltenstherapie, die im September begann.
Im September begann auch der Laufkursus bei der AOK, der von einem Lauftherapeuten des Lauftherapiezentrums Lüneburger Heide geleitet wurde. Vom ersten Lauf an hat der Kursus mir Spaß gemacht und ich habe mich gleich sehr wohl geführt und bei Rüdiger gut aufgehoben. Ich werde nie das Gefühl vergessen, als ich in der zweiten Woche das erste mal allein durch Feldmark und Wald gelaufen bin und ich keine Angst hatte. Abends im Bett hab ich nur gedacht: „Wie geil ist das denn?“
Mein Psychotherapeut fragte mich, als wir in der Therapiesitzung über das Laufen sprachen, was Laufen denn für mich bedeuten würde. Meine Antwort war: „Ich laufe gegen die Angst,“ worauf seine Antwort lautete: „Nein, Sie laufen fürs Leben.“ Recht hatte er.
Im Dezember 2011 habe ich dann die Psychopharmaka abgesetzt und bisher auch keine mehr genommen. Beim Abschlussgespräch mit dem Neurologen sagte dieser, dass ich alles richtig gemacht hätte mit der Therapie, dem Laufen und der Progressiven Muskelentspannung. Er hatte noch nie einen Patienten gesehen, der sich so schnell erholt hat.
Seit März 2011 nehme ich auch keine Betablocker mehr. Es geht mir gut!
Beim Wanderurlaub vor zwei Wochen habe ich bemerkt, dass die Anstiege immer noch schwer sind, aber dass man sich viel schneller erholt.

Margrit Malec

margrit


Ein Teilnehmer unseres Marathon-Trainings schrieb uns diese Mail:

Hallo Herr Dr. Carlberg,
ich möchte mich bei ihnen für den Trainingsplan, den sie mir für den Kölnmarathon erstellt haben nochmals bedanken. Ich bin damit sehr gut zurecht gekommen. Am 31.08.2008 hab ich den Altöttinger Halbmarathon in 1:31:18 Std. absolviert und jetzt kommt das Beste: den Kölnmarthon bin ich in 03:33:05 gelaufen. Ich hatte trotz der schlechten Witterungsverhältnissen keine Probleme, konnte sogar bei km 30 noch Späßchen machen. Bis km 35 konnte ich locker den 5.0 Schnitt halten.
Diese „für mich Erfolge“ hab ich auch Ihnen zu verdanken und deshalb möchte ich nochmals Danke sagen. Dieses Jahr mache ich keine Wettkämpfe mehr, aber nächstes Jahr werde ich diesbezüglich wieder auf Sie zurückkommen. Meine nächsten Ziele sind ein Halbmarathon unter 01:30 Std. und der Münchneer Medienmarathon.
Mit sportlichem Gruß
Willi


Hallo Rüdiger, Hallo Marion,
manchmal haben ja Wangerooge-Kurse längere Nachwirkungen, denn ich habe am Sonntag meinen ersten Marathon in Hamburg erfolgreich absolviert. Jedenfalls haben Eure Begeisterung letztes Jahr auf Wangerooge mich zu diesem Projekt ermutigt und nun bin ich glückliche, dass ichs durchgezogen habe. Carla freut sich wieder auf ein Leben ohne Trainingsplan, ich bin gespannt, wie es sein wird, demnächst so ohne näheres Ziel zu laufen. Inzwischen muß ich aber erst mal das Lazarett zu Hause pflegen, denn Carla und Kinder haben seit Sonntag Nacht Fieber entwickelt. Ansonsten geht es uns aber gut.
Ganz liebe Grüße aus Witzenhausen
Michael (&Carla, Moritz + Antonia)


Hallo Rüdiger,

ich möchte dir auch nochmal Danke sagen für den schönen Laufkurs. Ich habe eine neue Sportart entdeckt, die mich sehr fordert, mir ganz neue Möglichkeiten bietet und mir sowohl physisch wie psychisch gut tut!Du hast das Talent, Menschen motivieren zu können, Anja!


Hallo Rüdiger,
über Wochen hast DU uns ständig gelobt.
Ob dieses immer gerechtfertigt war, lassen wir einmal dahingestellt sein.
Wir möchten uns hiermit, noch einmal recht herzlich für den tollen Laufkurs bedanken. Wir benutzen das Wort Laufkurs obwohl es viel mehr war.

Liebe Grüße
Birgit und Klaus


Lieber Rüdiger, liebe Marion,

nochmals vielen Dank für das erlebnisreiche Wochenende im Thüringer Wald.
Eure Begleitung war mal wieder super!
Schöne Gegend, nette Menschen, abwechselungsreiche Laufstrecke, tolle Stimmung....insgesamt eine richtig schöne Veranstaltung. Immer gerne wieder.
Liebe Grüße
Christa